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Nach der verheerenden Sturmflut am
12./13. November 1872, die der Nordoststurm das peitschende und
aufgewühlte Meer bis zum Schönberger Damm trieb, wurde der Deichbau an der
Küste Kaliforniens, Brasiliens und Schönberger Strand geplant und bis zum
Jahr 1882 durchgeführt. Mit Pferd und Wagen trugen die Männer aus dem
Hinterland die Knülls (Kleine lehmige Erhöhungen) ab und befestigten damit
den werdenden Deich. Trotz der immer wiederkehrenden Überschwemmungen der
Salzwiesen (Soltwischen), richtete Fischer Wiese eine Häuslerstelle Nr.
166 in Kalifornien ein. |
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Hinter dem Deich entstand der Trockenplatz für die Fischernetze. Hier wurden die Netze gereinigt, erneuert und neu gerichtet. Später wurde dieser Platz für Ausflügler genutzt. |
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Diese
Biegung ist im Straßenverlauf Deichweg bis heute erhalten. |
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1947
verstarb Fischer Wiese. Seine Tochter Martha Wiese erhielt das Erbe. Der
Kaufmann Gerhard Lage aus Höhndorf übernahm das kleine Häuschen von Martha
Wiese 1952 auf Leibrente. Die gelegentliche Zimmervermietung an
Feriengäste als Beherbergungsbetrieb begann 1964 durch dessen Tochter
Hanna Springe. |
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Mit der Übernahme im Jahr 1991 durch deren
Sohn Gerd Stoltenberg und dessen Ehefrau Ursula begann der schnelle Aus-
und Umbau des kleinen Häuschens zu einem modernen Beherbergungsbetrieb mit
5 Ferienwohnungen. |
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